Hunderttausende Menschen aus der Ukraine sind aktuell auf der Flucht. Bald werden es nach Schätzungen der EU Millionen sein. Auch bei uns in Herne und Wanne-Eickel werden bald sicherlich die ersten Opfer aus dem Kriegsgebiet ankommen. Die gfi herne möchte helfen. Daher überlegen wir derzeit, welche Hilfen wir anbieten können. Wir möchten mit dazu beitragen, dass sich die Menschen hier in unserer Stadt willkommen und geborgen fühlen. Auf unserer Internetseite und auf Facebook werden wir zu gegebener Zeit über unsere Angebote informieren. Auch in der gesamten Bevölkerung ist die Hilfsbereitschaft sehr groß. Die Stadt Herne rät allerdings momentan von Sachspenden oder privat organisierten Hilfstransporten ab. Hilfsorganisationen können gezielter und effektiver helfen, weil sie international vernetzt sind und wissen, was vor Ort benötigt wird. Daher die dringende Bitte: Unterstützt die Arbeit der Hilfsorganisationen mit Geldspenden. Um die Koordination aller Hilfsangebote kümmert sich das Ehrenamtsbüro der Stadt Herne. Wenn Ihr Euch mit Hilfe einbringen wollt, schreibt gerne eine E-Mail dorthin und gebt an, wie und womit Ihr konkret helfen möchtet.
Livia Leichner leitet das Evangelische Familienzentrum an der Holsterhauser Straße in Herne.
Wie perfekt Integration funktionieren kann, sehen wir an den Kindern. Herkunft und kulturelle Hintergründe spielen für sie keine Rolle. Das beobachtet Livia Leichner jeden Tag bei ihrer Arbeit. Sie leitet das Evangelische Familienzentrum an der Holsterhauser Straße in Herne. „Bei uns sind einfach nur Kinder.“, sagt sie.
Nicht lange überlegen, sondern helfen – das ist das Motto von Zinica Roth.
Die gebürtige Rumänin Zinica Roth arbeitet ehrenamtlich für das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Herne. Sie unterstützt Rumäninnen und Rumänen, die noch nicht so gut Deutsch sprechen. Ansonsten ist ihr Leben mit Familie und Job voll ausgefüllt. Wenn sie gebraucht wird, ist sie aber zur Stelle. Sie selbst nennt es ein Helfersyndrom.
Markus Vordenbäumen und Cordula Galla vom Bündnis Herne wollen Zeichen gegen Rechts setzen.
Flagge zeigen gegen Rechts – das ist das Motto des „Bündnis Herne“, das am 20. August 2019 gegründet wurde. Anlass waren so genannte Spaziergänger, die in einer Art Bürgerwehr durch die Herner Innenstadt zogen. Ob Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit oder Coronaleugner – Markus Vordenbäumen und Cordula Galla wollen gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern ein Zeichen gegen Rechts setzen und auf die Vielfalt unserer Gesellschaft aufmerksam machen.
Auch mit 80 Jahren ist Dr. Jochem Müller noch regelmäßig in der Praxis.
Während andere in seinem Alter ihren Ruhestand genießen, arbeitet er noch halbtags: Dr. Jochem Müller ist mit 80 Jahren Hernes ältester, noch praktizierender Hausarzt. 2015 war er sofort zur Stelle, als es um die medizinische Versorgung der Flüchtlinge ging. Außerdem hat er als einer der ersten Ärzte in Herne Obdachlose gegen Corona geimpft. Achim Preikschat hat sich in dieser Folge mit dem symphatischen Doktor über seine Berufung als Arzt unterhalten.
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