Noch lange nicht genug

Achim Preikschat und Michael Barszap von der gfi Herne
Die Macher von „Quietschbunt“: gfi-Geschäftsführer Michael Barszap (rechts im Bild) und Podcasthost Achim Preikschat (links im Bild).

Im Dezember 2020 startete unser Podcast „Quietschbunt“. In 24 Folgen haben wir bis heute zahlreiche Menschen, Geschichten und Schicksale vorgestellt. Und wir haben gelernt: Wo auch immer unsere Gäste ihre Wurzeln haben, sie haben in Herne ihre Heimat gefunden. Nicht nur das verbindet uns. In dieser 25. Folge blicken gfi-Geschäftsführer Michael Barszap und Podcasthost Achim Preikschat ein wenig zurück, wagen aber auch einen Ausblick auf das, was noch kommt.

Integration hört nie auf

Muzaffer Oruc aus Herne
Muzaffer Oruc war über viele Jahre Vorsitzender des Herner Integrationsrates.

Muzaffer Oruc kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Er ist Mitglied in der Herner SPD und war über viele Jahre Vorsitzender des Integrationsrates. Auch wenn Menschen mit Migrationshintergrund völlig selbstverständlich zur Mitte unserer Gesellschaft gehören, ist Integration ein niemals endender Prozess, sagt der dreifache Familienvater.

Eine weltoffene Familie

Ahmet Öztürk und sein Sohn Kubilay
Vater und Sohn: Ahmet Öztürk hat seine Kinder weltoffen erzogen.

Ahmet Öztürk kam im Alter von 15 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Eigentlich wollte er nach einigen Jahren wieder zurück. Doch er blieb, heiratete und gründete eine Familie. Gemeinsam mit seiner Frau erzog er die Kinder weltoffen, ebnete ihnen den Weg für die Zukunft. Sein Sohn Kubilay ist ihm dankbar dafür, denn es zählt der Mensch, nicht die Herkunft.

Sport verbindet

Markus Rohmann von den Sportfreunden Wanne-Eickel
Markus Rohmann ist der Vorsitzende der Sportfreunde Wanne-Eickel.

„Sport braucht keine Sprache!“, sagt Markus Rohmann, der Vorsitzende der Sportfreunde Wanne-Eickel. Der Fußballverein im Herzen des Ruhrgebiets steht für gelebte Integratrion. Hier entstehen Freundschaften über kulturelle Grenzen hinweg. Aber nicht nur das, denn Markus Rohmann ist es auch wichtig, den Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu verschaffen.

Papa wäre stolz auf mich

Francesca Eichler zeigt Produkte aus ihrem Onlineshop.
Francesca Eichler vertreibt in ihrem Onlineshop Lebensmittel aus Sardinien.

Francesca Eichler kam im Alter von drei Jahren mit ihrer Familie von Sardinien nach Herne. Ihr Vater wollte, dass sich die Familie hier in das System integriert. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Ihre Liebe zu Sardinien ist geblieben. In ihrem Onlineshop vertreibt Francesca Käse, Olivenöl und Wein von heimischen Erzeugern aus Sardinien.

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